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  • Brustkrebs-Vorsorge: Von Blinden lernen
    Das Projekt discovering hands bildet sehbehinderte und blinde Frauen zu Tastuntersucherinnen in der Brustkrebsfrüherkennung aus. Ab dem 3. November 2017 setzt sich der "Ausgezeichnete Ort im Land der Ideen" auch für mehr Selbstkontrolle ein: Patientinnen lernen von den Tastuntersucherinnen, wie sie die eigene Brust auf Knötchen untersuchen können. Das teilte Deutschlands Innovationswettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" mit. "Viele sehbehinderte Menschen haben einen nachweislich besseren Tastsinn. Damit sind sie in der Lage, viel kleinere Knötchen in der Brust zu erkennen als wir Ärzte", erklärt Gynäkologe und Gründer Dr. Frank Hoffmann.

  • Bis zum barrierefreien Reisen ist noch viel zu tun
    Wenn es um das Thema "Reisen" geht, dann ist das internationale Büro "Amadeus" ein europaweit gefragter Partner. Dieses Büro hat kürzlich eine Studie vorgestellt, welche die Erfahrungen und Einschätzungen von Menschen mit Behinderungen behandelt.

  • Sachsen organisiert Inklusionsnetzwerk
    Interessiert, aufgeschlossen und aktiv - mit diesen drei Eigenschaften lassen sich jene rund 50 Netzwerkpartner und Teilnehmer beschreiben, die am 1. Netzwerktreffen im Inklusionsnetzwerk Sachsen im Oktober 2017 in Dresden dabei waren. Die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Sachsen e. V. (LAG SH SACHSEN) hatte dazu ihre Netzwerkpartner beziehungsweise Interessenten und Vertreter unterschiedlicher Einrichtungen und Organisationen aus Sachsen eingeladen, die bereits inklusiv arbeiten oder dies beabsichtigen.

  • Barrierefrei, bezahlbar, gemeinschaftlich Wohnen
    Rund um das Wohnen im Quartier der Zukunft findet heute der zweite Netzwerktag Wohnen der rheinland-pfälzischen Landesregierung statt. Die Veranstaltung unter dem Motto "Barrierefrei, bezahlbar, gemeinschaftlich", die im ZDF Kongresszentrum in Mainz stattfindet, richtet sich an kommunale und bürgerschaftliche Initiativen, Genossenschaften, Wohnbauunternehmen, Verbände und Dienstleister sowie an interessierte Privatpersonen. Sie soll u.a. auch eine Plattform für den Austausch bieten.

  • Mal so richtig abtauchen
    Einmal so richtig abtauchen, das wünschen sich viele aus dem Alltagsstress, vor allem jetzt, wo der Herbst wieder so richtig hektisch Fahrt aufnimmt und sich die Termine häufen. Für Lea Voitel bedeutete dieser Wunsch des Abtauchens aber, dass sie auf Teneriffa Tauchversuche unternehmen konnte. In ihrem Blog berichtet sie, wie es dazu kam und wie es war.

  • Forderungen Behinderter in Österreich
    Nach den Nationalratswahlen in Österreich hat BIZEPS heute über die Forderungen behinderter Menschen an die neue Regierung berichtet. Am Beginn der Regierungsverhandlungen erheben Volksanwalt Günther Kräuter, Behindertenanwalt Hansjörg Hofer, Christina Wurzinger vom Monitoringausschuss und Martin Ladstätter als Vertreter der Zivilgesellschaft fünf zentrale Forderungen für Menschen mit Behinderung. Es geht um faire Chancen am Arbeitsmarkt, um Lohn statt Tachengeld in den Werkstätten, um einen massiven Ausbau der Persönlichen Assistenz, um Inklusion auf allen Ebenen und darum, den nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nachzuschärfen.

  • Kieler Erklärung Behindertenbeauftragter
    Die Beauftragten für die Belange behinderter Menschen von Bund und Ländern haben auf ihrer jüngsten Beratung Forderungen an die neue Bundesregierung formuliert. In einer Kieler Erklärung wird betont, dass bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen "bedeutende Weichen in der Politik von und für Menschen mit Behinderungen in den kommenden Jahren" gestellt werden müssen. "Diese Chance muss genutzt werden, das erwarten die Menschen mit Behinderungen in unserem Land", so die Beauftragten. Sie fordern, 9 (neun) Vorhaben in den Koalitionsvertrag aufzunehmen.

  • Mehr Geld für Bildung!
    Mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen appelliert ein großes Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen und Gewerkschaften an CDU/CSU, FDP und Grüne, mehr Geld für die Bildung bereitzustellen. "Deutschland braucht mehr und bessere Bildung für alle Menschen. So soll das Menschenrecht auf Bildung mit Leben gefüllt werden. Der Bund muss künftig zusätzliche Mittel in die Bildung investieren. Er soll Bildungsprojekte der Länder und Kommunen dauerhaft unterstützen. Dafür muss das Kooperationsverbot in der Bildung endlich komplett gestrichen werden", betonten die 30 Bündnispartner heute in Berlin.

  • NITSA: Kosten werden überschätzt
    Über Monate hinweg haben sich Akteure des Netzwerk für Inklusion, Teilhabe, Selbstbestimmung und Assistenz (NITSA) versucht, die im Rahmen der Reform des Bundesteilhabegesetzes vorgenommene Kostenfolgeschätzung für die neue Einkommens- und Vermögensanrechnung nachzuvollziehen. Inzwischen haben sie gerechnet und ein eigenes Ergebnis: Die Kosten der neuen Einkommens- und Vermögensanrechnung wurden mit 200 Millionen Euro für den Zeitraum 2017 - 2020 weit überschätzt.

  • Aktionstag für Assistenz im Krankenhaus
    Für Menschen mit Behinderungen und hohem Hilfebedarf ist Assistenz im Krankenhaus überlebenswichtig, wird aber nur teilweise oder gar nicht finanziert. Der Berliner Assistenzverein ambulante dienste hat deshalb zu einem Aktionstag am 26. Oktober aufgerufen. Um 18 Uhr beginnt am Heinrichplatz in Kreuzberg eine Kundgebung. Um 19 Uhr fängt ganz in der Nähe im SO36 eine Soli-Party statt. Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

  • Landesweites Netzwerk in Baden-Württemberg gefordert
    Die Netzwerk-Konferenz Inklusion hat ein landesweites Netzwerk der Selbstvertretungen von Menschen mit Behinderungen in den Städten und Gemeinden gefordert. Bei der ersten Netzwerk-Konferenz Inklusion Baden-Württemberg trafen sich im Tübinger Sparkassen Carré mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg. Unter dem Motto “Vor Ort aktiv für Barrierefreiheit und Teilhabe“ versammelten sich Aktive aus der Selbstvertretung, kommunale Behindertenbeauftragte und Mitarbeitende von Einrichtungen.

  • Sozialer Wohnungsbau gefordert
    Nordrhein-Westfalen braucht dringend bezahlbaren, barrierefreien Wohnraum, fordert der Sozialverband VdK. Angesichts einer aktuellen Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage, derzufolge bis 2040 voraussichtlich rund 42 Prozent von derzeit etwa 470.000 Sozialwohnungen aus der Preisbindung fallen werden, erklärte Landesvorsitzende Horst Vöge: "Schon heute müssen bundesweit 37,4 Prozent aller Haushalte mehr als ein Drittel des Einkommens allein für die Miete aufbringen. Wer an der Armutsgrenze lebt, zahlt hierfür sogar durchschnittlich 40 Prozent seines monatlichen Budgets."

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