Nachrichten, Behindertenpolitik, Behindertenorganisationen, Selbstbestimmt, Leben
kobinet-nachrichten
  • "Das war die schlimmste Zeit meines Lebens"
    "Das war die schlimmste Zeit meines Lebens", so fasst Josef Ströbl seine Zeit in einem Heim in Montabaur zusammen, die er dort 1971 verbringen musste. Nach 47 Jahren besuchte der Inklusionsbotschafter zusammen mit dem rheinland-pfälzischen Landesbehindertenbeauftragten Matthias Rösch und PressevertreterInnen letzte Woche den Ort, an dem er viel Unrecht und Leid erfahren musste. Ein Team von Rheinland-Pfalz Aktuell des SWR-Fernsehen hat dabei Josef Ströbl u.a. begleitet.

  • Samuel Koch testete Airbnb
    Eine abenteuerliche Reise führte Samuel Koch, seine Frau Sarah und eine kleine Film-Crew in die USA, wo sie Samuel Kochs neue Erfahrungen als Reisender mit Behinderungen begleiteten. Während der Reise übernachteten sie in einer Unterkunft auf Airbnb und berichteten anschließend von all ihren Abenteuern.

  • Angela Fritzen erhielt den 1. Ohrenkuss-Preis
    Am Samstag feierten rund 150 Menschen in der Bonner Harmonie den 20. Geburtstag des Magazins Ohrenkuss ...da rein, da raus. Im Rahmen der Party wurde der erste Ohrenkuss-Preis an Gründungsmitglied Angela Fritzen verliehen. Die 42-jährige Bonnerin sei der Grund, warum es den Ohrenkuss heute noch gibt, heißt es in der Presseinformation zur Preisverleihung.

  • Aktion Mensch Magazin für die Ohren
    Wer Lust hat, Beiträge über Inklusion zu hören, anstatt zu lesen, kann nun ausgewählte Texte aus dem Aktion Mensch Magazin anhören. Diese gibt's nun nämlich auch in der Hörversion und wurden in der Internetpräsentation der Aktion Mensch eingestellt, wie es im neuesten Newsletter der Organisation heißt.

  • Kritik am Bundesteilhabegesetz hält an!
    Beim diesjährigen ForseA-Seminar für behinderte Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, sowie für Beraterinnen und Berater wurden neben den planmäßigen Inhalten zahlreiche konkrete Beispiele aus der Praxis diskutiert und auch Lösungen erarbeitet. Dabei wurde auch diesmal deutlich, dass das Verhalten vieler Kostenträger, insbesondere aus dem Bereich der Sozialhilfe, zunehmend untragbar wird.

  • Mehr politische Beteiligung ermöglichen !
    In einer Demokratie sollte jeder Einzelne die Möglichkeit haben, sich in politische Prozesse und Entscheidungen einzubringen. Menschen mit Behinderungen können sich jedoch wenig am politischen Leben beteiligen, da inklusive Beteiligungsformate in der Regel nur im Bereich der Behindertenpolitik zur Verfügung stehen. Mehr politische Beteiligung von Menschen mit Behinderungen ermöglichen ! Das fordert Deutsche Institut für Menschenrechte, welches mit dem Monitoring der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention betraut worden ist und hat hierfür die Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention eingerichtet hat.

  • Paritätischer lehnt Vorschlag für soziale Dienstpflicht ab
    Anlässlich des bevorstehenden Verbändegesprächs bei Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bekräftigt der Paritätische Wohlfahrtsverband seine ablehnende Haltung gegenüber der Einführung eines sozialen Pflichtjahres für alle. Ein solcher Zwangsdienst sei mit der Verfassung aus guten Gründen nicht vereinbar, betont der Paritätische.

  • ISL gegen pauschalisierte Einwilligung zur Organspende
    Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) spricht sich vehement gegen eine pauschalisierte Einwilligung für eine Organspende bei Menschen aus. Damit reagiert sie auf die Vorschläge von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, wonach jeder Mensch in Deutschland automatisch einer Organspende zustimmt, wenn dem nicht ausdrücklich widersprochen wird.

  • Ergänzungen des Bundesteilhabegesetzes geplant
    Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat einen Entwurf zu ersten notwendigen Ergänzungen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) vorgelegt, dessen Inhalt auf der Plattform des Projekts Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge kurz zusammengefasst werden. Die Änderungen werden im Rahmen des "Gesetzentwurfs zur Durchführung von Verordnungen der Europäischen Union zur Bereitstellung von Produkten auf dem Markt" verankert. Sie sollen zum 1. Januar 2019 in Kraft treten.

  • Gelungener Auftakt für Kölner Beratungsnetzwerk
    Der Auftakt zur Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) in Köln ist nach Informationen der Inklusionsbotschafterin Rose Jokic gelungen. Das Netzwerk EUTB in Köln, das aus Beraterinnen des Vereins Selbstbestimmt Leben Behinderter Köln im EUTB-Projekt, sowie dem Verein mhDeaf mit seiner Beratungsstelle DeafGuideDeaf, dem Deutschen Schwerhörigenbund und dem Elternverein mittendrin besteht, feierte am 6. September seinen Start, wie Rose Jokic berichtet.

  • Volles Haus beim Film "Die Kraft der Schwachen"
    Positives und zwischenmenschlichen Umgang aus anderen Ländern bei uns deutlich zu machen und zu diskutieren, war Ansporn für Selbst Aktiv, den Film "Die Kraft der Schwachen" im Kurt-Schumacher-Haus in Hannover vorzuführen. Darauf weist der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft behinderter Menschen in der SPD Selbst Aktiv, Karl Finke, hin.

  • Momentaufnahme 081
Netzwerk Artikel 3