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  • Inklusion: Ja! Ein neues Mutmachbuch
    Über 20 mutmachende Geschichten aus dem Großraum Rhein-Neckar informierte heute Kirsten Ehrhardt kobinet: „Mehr machen, weniger meckern!“ So könnte man die Botschaft des neuen Mutmachbuchs der Elterninitiative Rhein-Neckar formulieren. Nach dem großen Erfolg, den die örtliche Initiative von "Gemeinsam leben - gemeinsam lernen" aus Heidelberg im vergangenen Jahr mit 20 Mutmachgeschichten zur Inklusion hatte, gibt es in diesem Jahr, rechtzeitig zu Weihnachten, eine Fortsetzung.

  • Cochlear Implantat statt Assistenten?
    Cochlear Implantate für zwei gehörlose Kinder sollen Assistenten ersetzen, befürchtet Karin Kestner. "Der Landkreis Trier-Saarburg hat, bezugnehmend auf den Fall aus Braunschweig, eine gehörlose Familie an das Jugendamt gemeldet, um prüfen zu lassen ob bei den beiden gehörlosen Kindern Kindeswohlgefährdung vorliegt", schreibt die Verlegerin und Gebärdensprachdolmetscherin heute auf ihrer webseite.

  • Alter Wein in neuen Schläuchen?
    Nach dem Scheitern der Sondierungen für eine Jamaika-Koalition ist nun die SPD dran, mit der CDU/CSU Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit zu führen. Vor dem Gespräch am Mittwoch fragen sich allerdings viele behinderte Menschen und ihre Angehörigen, ob diese Gespräche auch eine Weiterentwicklung der Behindertenpolitik im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention bringen oder ob demnächst wieder alter Wein in neuen Schläuchen serviert wird, wie kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul in seinem Kommentar ausführt.

  • München wird inklusiv
    "München wird inklusiv", so lautet der Titel einer eigens zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention durch einen Aktionsplan eingerichteten Webseite des Sozialreferats der Stadt München. Hier gibt es auch aktuelle Informationen über Veranstaltungen, die zur Umsetzung des Aktionsplans beitragen.

  • Neues Buch zur Kitainklusion
    "Kitainklusion - Wege zur gelungenen Umsetzung", so lautet der Titel eines Buches von Karsten Häschel, das im Beltz-Verlag vor kurzem veröffentlicht wurde und Wege aufzeigt, wie Inklusion von Anfang an funktionieren kann.

  • 20 Jahre Landespreis beispielhafte Beschäftigung
    Vor kurzem wurde der rheinland-pfälzische Landespreis für beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen zum 20. Mal vergeben. Die Preisverleihung soll dazu beitragen, dass ermutigende Beispiele für die berufliche Integration von schwerbehinderten Menschen in der Öffentlichkeit bekannt werden.

  • Lieblingsplätze ohne Barrieren
    Seit gestern macht die Wanderausstellung "Mein Lieblingsplatz" mit Kunstwerken von Menschen mit Behinderungen Station im rheinland-pfälzischen Sozialministerium. "Jeder Mensch hat einen oder mehrere Lieblingsplätze. Sie sind dort, wo man sich wohlfühlt, zur Ruhe kommt oder Menschen begegnet, die man mag – ohne Vorurteile und Barrieren in den Köpfen", betonte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bei der Ausstellungseröffnung in Mainz.

  • Verletzt und behindert in Syrien
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Handicap International (HI) machen heute auf die Bedürfnisse der geschätzten drei Millionen Menschen aufmerksam, die in Syrien mit Verletzungen und Behinderungen leben. Sie rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, ihre Unterstützung für Reha-Maßnahmen und die Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu erhöhen.

  • sattes mageres leben
    Unter dem Titel "sattes mageres leben: Schriftliche Zeugnisse einer nicht sprechenden Autistin" erscheint in diesem Herbst - 14 Jahre nach ihrem Erstlingswerk - der zweite Band der Augsburgerin Rebecca Klein.

  • Leben, wie ich will
    Die Berliner Lebenshilfe ist Herausgeber eines Info-Magazins in einfacher Sprache, das sich an junge Leute richtet. "Junge Menschen mit Beeinträchtigungen haben Wünsche und Träume wie alle anderen auch. Nur bei der Umsetzung benötigen sie mehr Unterstützung. In einem neuen Info-Magazin berichten sie für andere junge Menschen mit Beeinträchtigung von ihrem ganz persönlichen Weg zum Erwachsensein", heißt es heute in einer Pressemitteilung.

  • Umsetzungsbegleitung zum Bundesteilhabegesetz
    Das Bundesteilhabegesetz soll mit seinen umfangreichen Rechtsänderungen dazu beitragen, Menschen mit Behinderungen eine möglichst volle und wirksame Teilhabe in allen Bereichen für eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen. Nun ist es an den Leistungsträgern und Leistungserbringern, die komplexen Neuregelungen in die Praxis umzusetzen. Das vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge durchgeführte Projekt "Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz" unterstützt die (zukünftigen) Träger der Eingliederungshilfe in diesem Prozess mit Informationen, Fachdiskussionen auf einer eigens dafür geschaffenen Website und durch Veranstaltungen.

  • Thüringer Inklusionspreis erstmals verliehen
    Der Beauftragte der Thüringer Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Joachim Leibiger, hat gemeinsam mit dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen, Kay Senius, die Preisträger des Inklusionspreises "Bewusst anders?!" ausgezeichnet. An der Preisverleihung hat auch die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE) teilgenommen und ein Grußwort an die Anwesenden gerichtet. Der Preis wurde erstmals verliehen.

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