Nachrichten, Behindertenpolitik, Behindertenorganisationen, Selbstbestimmt, Leben
kobinet-nachrichten
  • MDR Kultur traf Jennifer Sonntag
    In der Reihe "MDR Kultur trifft ... war die Autorin und Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag vor kurzem zu Gast im Radiostudio. In der knapp 40minütigen Sendung schilderte Jennifer Sonntag u.a. was es heißt, mit einem Blindenführhund unterwegs zu sein und sprach über ihre vielfältigen Aktivitäten im kulturellen Bereich. Link zur Sendung MDR Kultur trifft Jennifer Sonntag

  • Gemeinsam mit Jens Merkel wählen gehen
    Jens Merkel aus Grimma setzt sich nicht nur seit vielen Jahren für Persönliche Assistenz und Selbstbestimmung ein. Als Behindertenbeauftragter des Landkreises Leipzig gibt er darüber hinaus immer wieder viele Anstöße für mehr Inklusion, Barrierefreiheit und Selbstbestimmung im Landkreis. Auf Facebook hat Jens Merkel nun interessierte Menschen eingeladen, gemeinsam mit ihm am Sonntag wählen zu gehen. Treffpunkt ist um 9:45 Uhr auf dem Parkplatz des Stadtarchivs, August-Bebel-Str. 10, in Grimma.

  • Sachsen will Pflegewohngeld einführen
    Wie vom Selbsthilfenetzwerk Sachsen zu erfahren ist, so will Gesundheitsministerin Barbara Klepsch mit einem umfassenden Pflegepaket die Pflege in Sachsen verbessern. Das Pflegepaket sieht insgesamt zehn Kernpunkte vor. So sollen mit einem Landesinvestitionsprogramm unter anderem die Eigenanteile der Pflegebedürftigen an den Investitionskosten begrenzt und Investitionen in der ambulanten und stationären Pflege gefördert werden. Sachsen will dazu in Abstimmung mit dem Bund ein Pflegewohngeld einführen.

  • Trauer um Gotthilf Lorch
    Die Nachricht vom Tod von Gotthilf Lorch aus Tübingen, der langjährig in der Behindertenbewegung aktiv war, hat bundeweit viele Menschen berührt. Besonders aus Baden-Württemberg, wo Gotthilf Lorch auf verschiedenen Ebenen äusserst aktiv war, haben die kobinet-nachrichten zwei Nachrufe erreicht, die wir im folgenden dokumentieren.

  • Aktion Mensch blickt auf 55 Jahre zurück
    Die Aktion Mensch feiert dieses Jahr ihr 55jähriges Bestehen. Dies ist nach Ansicht der Organisation Grund genug, noch einmal einen Blick zurückzuwerfen. Zum Beispiel ins Jahr 1974, als Wim Thoelke zum ersten Mal "Der große Preis" moderiert und die damalige Aktion Sorgenkind so in die deutschen Wohnzimmer gebracht hat. Weitere Aspekte der geschichtlichen Entwicklung hat die Aktion Mensch nun auf ihrer Internetseite zusammengestellt. Link zur Darstellung der Geschichte der Aktion Mensch

  • Robert Habeck zur Inklusion
    Im langsam zu Ende gehenden Europawahlkampf spielte die Behindertenpolitik bislang kaum eine Rolle. Deshalb hat Michael Gerr aus Würzburg die kobinet-nachrichten auf einen Ausschnitt der Rede des Grünen-Vorsitzenden Robert Habeck bei einem Wahlkampfauftritt in Würzburg aufmerksam gemacht. Dort vergleicht er die Veränderungen hin zur Inklusion mit dem Einsatz für erneuerbare Energie und schildert in knapp drei Minuten sein Verständnis von Inklusion. Link zum Video mit dem Redeausschnitt von Robert Habeck

  • Mit Zebra für Zebrastreifen geworben
    Behinderte Menschen setzen sich immer wieder für gute Übergänge auf Straßen und gegen Unterführungen ein. So auch zuletzt in Bad Kreuznach, wo kreativ mit einer Zebrafigur für Zebrastreifen geworben wurde. Cindy Davi vom Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen Bad Kreuznach war nicht nur mit dabei, sondern hat entscheidend am Zustandekommen des gemeinsamen Protestes mit anderen Initiativen beigetragen. Link zu einem Bericht mit Video in hanz-onlinde.de

  • Sendung: Im Namen des Volkes
    "Im Namen des Volkes", so lautet der Titel einer 75minütigen Sendung zum Grundgesetz, die gestern Abend in der ARD ausgestrahlt wurde. 150 Bürger*innen waren eingeladen, um konkrete Fragen zum Grundgesetz zu stellen. Die von Sandra Maischberger moderierte Sendung, bei der der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Andreas Voßkuhle, die Fragen der Zuschauer*innen beantwortete, ist mittlerweile in die Mediathek des ARD-Fernsehens eingestellt.

  • Inklusionsbeirat in Kaiserslautern gewählt
    Es ist geschafft: Nun hat auch Kaiserslautern eine Interessenvertretung behinderter Menschen. Vor kurzem wurden dort die Mitglieder des neu geschaffenen Inklusionsbeirates gewählt. Dafür wurde mit dem Gelände der Gartenschau ein guter Ort gewählt, denn die Gartenschau wird als Integrationsbetrieb seit vielen Jahren erfolgreich betrieben.

  • 70 Jahre Grundgeseetz: Menschenrechte in den Mittelpunkt stellen
    Das Grundgesetz wird heute 70 Jahre alt. Aus diesem Anlass erklärt Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte: "Ein wesentlicher Grund für die Erfolgsgeschichte des Grundgesetzes ist die zentrale Stellung, die die Grund- und Menschenrechte dort einnehmen. Wer das Erfolgsmodell Grundgesetz fortsetzen will, muss daher die Achtung der Grund- und Menschenrechte in den Mittelpunkt stellen."

  • Integrationsfest weicht nicht rechter Veranstaltung in Plauen
    In Plauen soll das Integrationsfest "Voll Normal" am kommenden Samstag auf dem Theaterplatz wie geplant stattfinden. Die Diakonie Auerbach und die Stadt Plauen wollen der später angemelddeten Aktion der Partei Der Dritte Weg in unmittelbarer Nachbarschaft am Landratsamt nun doch nicht weichen. Vielmehr wollen die Stadt und die Diakonie ein Zeichen gegen Ausgrenzung setzen, wie die Freie Presse in ihrer Online-Ausgabe berichtet.

  • Benachteiligungsverbot sichtbar machen
    Anlässlich des 70jährigen Jubiläums des Inkrafttretens des Grundgesetzes am 23. Mai hat sich Ottmar Miles-Paul im Namen des NETZWERK ARTIKEL 3 – Verein für Menschenrechte und Gleichstellung Behinderter – an den Präsidenten des Deutschen Bundestages, Dr. Wolfgang Schäuble, gewandt und die bessere Sichtbarmachung des Benachteiligungsverbots für behinderte Menschen in Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes gefordert. Auf Glastafeln an der Rückseite des Jakob-Kaiser-Hauses an der Spree sei nur die Version des Grundgesetzes von 1949 aufgebracht, so dass der Satz "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" dort nicht zu finden ist.

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