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05.08.2003 - 11:28
Keine Diskriminierung Diskriminierter mehr

  Guntram Hoffmann 
Weißenfels (kobinet) Der Behindertenverband Weißenfels, der sich seit je her für ein umfassendes zivilrechtliches Diskriminierungsgesetz einsetzt, hält den jetzigen Standpunkt der Bundesjustizministerin für inakzeptabel und erneuert seine Forderung nach einem umfassenden Antidiskriminierungsgesetz, in das auch behinderte Menschen aufgenommen werden.

In einem Schreiben an die Bundesjustizministerin und ihren Staatssekretär Hartenbach drückt der Behindertenverband Weißenfels e.V. seine tiefe Enttäuschung und sein Unverständnis über die Haltung des Bundesjustizministerium zur Einbeziehung Behinderter in ein Antidiskriminierungsgesetz aus und erklärt sowohl seine Unterstützung der Position des Behindertenbeauftragten Haack wie auch für die «Bremer Erklärung» des Kongresses «Gleich richtig stellen». Es könne nicht sein, dass einer der großen Gruppen Benachteiligter, die das Gesetz am stärksten mit forderten und daran arbeiteten, am Ende von dessen Wirkung ausgeschlossen blieben. Dies wäre eine Diskriminierung Diskriminierter!

«Wenn wir Deutschland fit für die Zukunft machen wollen, darf dies nicht auf dem Rücken der Schwachen dieser Gesellschaft geschehen. Dies droht jetzt bei der Gesundheitsreform mit chronisch kranken und behinderten Menschen und soll sich im Zivilrecht mit einer Fortsetzung der Diskriminierung von Minderheiten fortsetzen. Daran können wir keine an der Zukunft orientierte Politik erkennen», so Guntram Hoffmann der 2. stellvertretende Vereinsvorsitzende gegenüber der Presse. omp

 

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